Die neusten Artikel

Darf mein Hund mit der Bahn fahren?

Darf mein Hund mit der Bahn fahren?

Wenn eine Zugfahrt ansteht und dich dein Hund begleiten soll stellt sich die Frage, ob das möglich ist? Braucht er eine Fahrkarte? Was musst du sonst beachten? Besteht Maulkorbpflicht? Hier erfährst du alles wichtige zum Thema Hund und der deutschen Bahn. Darf mein Hund mit der Bahn fahren? Ja, mit Maulkorb. Die Deutsche Bahn transportiert täglich Millionen von Menschen. Damit es zwischen Mensch und Tier zu möglichst wenig Konflikten kommt hat die Bahn ganz spezielle Auflagen erteilt. Kleine Tiere können im Handgepäck in Käfigen oder Hundeboxen transportiert werden. Hierunter können auch sehr kleine Hunderassen zählen. In der Regel sind Hunde aber zu groß für das Handgepäck! Ansonsten müssen Hunde an der Leine und mit Maulkorb geführt werden. Von der Maulkorbpflicht ausgenommen sind Blindenhunde und Begleithunde von schwerbehinderten Menschen. Hundehalter und Jurist Christoph Bender   Die Bahn kann keine Gewährleistung für ihre Passagiere übernehmen, dass alle mitreisenden Hunde gut erzogen sind. Für das Sicherheitsgefühl der anderen Mitreisenden besteht daher für alle Hunde, die nicht im Handgepäck gesichert mitreisen, Leinen- und Maulkorbpflicht. Diese Vorschrift ist rechtmäßig, da die Deutsche Bahn AG vereinfacht gesagt Hausherr in ihren Zügen ist. In der Praxis handhaben die Bahnbegleiter diese Vorschrift jedoch meist kulant. Wenn man einen Maulkorb in der Tasche mitführt und bei einer Kontrolle nach Aufforderung anlegt, gibt es keine Probleme. Eine Garantie hierfür hat man jedoch nicht. Braucht mein Hund eine Fahrkarte? Ja, meistens. Alle Hunde, die mit der Bahn mitreisen, brauchen eine Fahrkarte. Es sei denn sie reisen, wie oben beschrieben, im Handgepäck mit. Eine Fahrkarte für einen Hund kostet den halben Fahrpreis. Laut Angaben der Bahn gilt dies sowohl für Normalpreise als auch... mehr lesen
Darf mein Hund mir das Gesicht ablecken?

Darf mein Hund mir das Gesicht ablecken?

Wer selbst einen Hund hat oder einen Hund näher kennen lernen durfte, kennt es. Hunde versuchen oft das Gesicht des Menschen abzulecken. Aber warum macht ein Hund so etwas? Soll man es akzeptieren oder verbieten? Was ist mit den hygienischen Risiken? Warum wollen Hunde das Gesicht ablecken? Zunächst ist es wichtig zu verstehen, warum ein Hund unser Gesicht oder auch unsere Hände ablecken möchte. Das Ablecken der Lefzen, also Mundwinkel, ist unter Wölfen und Hunden eines der häufigsten Kommunikationsmittel. Nach der Geburt leckt die Mutterhündin jedes einzelne ihrer Welpen gründlich ab. Während sie ihren Nachwuchs säubert, kann sie sich so den Geruch jedes einzelnen Welpens einprägen. Auch nachdem Hundewelpen gestillt wurden, werden sie von ihrer Mutter abgeleckt, um die Verdauung anzuregen. Ältere Welpen, die nicht mehr ausschließlich gestillt werden, lecken am Maul der erwachsenen Hunde ihres Rudels, um Nahrung zu erbitten. Das Lecken hat zu Beginn eines Hundelebens also viel mit Nahrungsaufnahme zu tun. Je älter die Welpen werden, dient es aber auch mehr und mehr der sozialen Kommunikation. Älteren und ranghöheren Hunden wird durch das Lecken an den Lefzen Zuwendung und Unterwürfigkeit ausgedrückt. Wenn ein Hund also versucht das Gesicht eines Menschen abzulecken, ist diese Geste auch dementsprechend aufzufassen. Der Hund möchte in dieser Form seine Zuneigung ausdrücken oder unterwürfig um die Fürsorge des jeweiligen Menschen bitten. Es handelt sich also um eine sehr freundliche Geste des Hundes. Auch wenn man nicht abgeleckt werden möchte, wäre eine Bestrafung des Hundes als Reaktion nicht angemessen. Vertrauensverlust und Unverständnis wären die Folge. Hygiene und Hundemaul Wie auch im Mund des Menschen beherbergt das Hundemaul eine Vielzahl von Bakterien. Wenn ein... mehr lesen
Darf mein Hund Katzenfutter fressen?

Darf mein Hund Katzenfutter fressen?

Haltet ihr neben einem Hund auch noch eine Katze der euer Hund gerne mal etwas vom ihrem Katzenfutter stibitzt? Ist gerade das Hundefutter aus und eurer Hund schaut euch mit großen hungrigen Augen an? Oder ist das Katzenfutter im Geschäft um die Ecke gerade im Angebot? Es gibt viele Gründe, warum sich Hundehalter fragen können, ob ihr Hund auch Katzenfutter fressen darf. Darf mein Hund Katzenfutter fressen? Nein, nicht empfehlenswert. Tatsächlich handelt es sich bei Hunde- und Katzenfutter um zwei absolut unterschiedliche Produkte. Sie unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe. Es ist also nicht einfach das gleiche Futter in zwei unterschiedlichen Packungen sondern das Futter orientiert sich an den Bedürfnissen von Hund und Katze. So ähnlich sich unsere vierbeinigen Freunde in manchen Dingen sind, in Ernährungsfragen haben sie nicht viel gemeinsam. Die Ernährung der Katze Katzen sind Fleischfresser (Carnivoren), genauso wie ihre großen Verwandten in der afrikanischen Steppe. Ihr Darm ist kurz und für das Verdauen von Fleisch ausgelegt (die Nahrung hat eine kurze Verweildauer im Darm). Die in Hundefutter enthaltenen (pflanzlichen) Ballaststoffe werden zum größten Teil ungenutzt ausgeschieden. Katzen benötigen ein Futter das viel Eiweiß und die Aminosäure Taurin enthält, da ihr Körper die Aminosäure im Gegensatz zum Hund nicht selbst bilden kann. Tierarzt und Hundeexperte Herbert Fischer Ein Taurinmangel kann bei Katzen zu Augenerkrankungen oder Herzschäden führen. Sie sollten daher nur hochwertiges Katzenfutter erhalten. Katzen die häufig Hundefutter fressen, werden ernsthaft krank! Die Ernährung des Hundes Hunde sind irgendwo zwischen Fleisch- und Allesfresser (omnivore Carnivoren) angesiedelt. Sie haben einen Darm mittlerer Länge und können damit neben Fleisch auch pflanzliche Kost gut verwerten. Hunde benötigen nicht so viel... mehr lesen

Die Experten

Herbert Fischer

Tierarzt und Hundeexperte

Als studierter Tierarzt und Biologe sowie praktizierender Hundetrainer ist Herr Fischer mein erster Ansprechpartner wenn es um Fragen rund um Hundeerziehung oder allgemein das Verhalten unserer Vierbeiner geht. Seine jahrelange Erfahrung durch die Arbeit mit den verschiedensten Hundetypen und -charakteren (und seiner Hündin Akira) kann daher in meine Artikel mit einfließen.

Annika Sonntag
Hundehalterin und Futtermittelexpertin

Durch jahrelangen Vertrieb von Hundefuttermitteln und Kauartikeln hat Frau Sonntag einen breiten Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der Hundeernährung. Wenn es um fachliche Details geht unterstützt sie mich bei der Ausarbeitung meiner Artikel. Von ihrem Wissen über Hundernährung profitiere nicht nur ich sondern auch ihr Labrador Lucky.

Christoph Bender
Jurist und Hundehalter

Als Jurist ist Herr Bender mein Experte für alle rechtlichen Fragen rund um den Hund. Durch seinen Hund Berri muss er sich diesen Fragen täglich selbst stellen. Mit seinem Fachwissen steht er mir bei der Recherche meiner Artikel zur Seite.